Step 1 schon erledigt? Dann geht es weiter mit dem zweiten Schritt. Genau so einfach, jedoch ein wenig umfangreicher. Aber nach ein paar Tagen ist auch dieser Step schon ganz „normal“.

Wir haben mit den Plastiksackerl (Plastiktüten) begonnen und somit automatisch Müll reduziert. Aber beim Einkaufen sollte man auf so viel mehr achten. Heute legen wir den Fokus auf die Verpackungen bei Obst und Gemüse:

Die Schale ist Verpackung genug!

Ab heute wird vermieden Obst und Gemüse die in Plastik verpackt sind zu kaufen. Stoffbeutel raus und hinein mit den guten Stücken. Soviel man will und wirklich isst! In vielen Supermärkten wird einiges an Grünzeug bei der Selbstbedienung angeboten. Die besseren Alternativen wären jedoch der Bauern- oder Wochenmarkt, der Bio- oder Hofladen im Ort oder am aller besten der eigene Garten.

Daten und Fakten

Es gibt die EU-Verordnung, dass der Verbraucher Bio-Produkte klar von konventionellen Produkten unterscheiden können muss. Der Handel reagiert darauf mit Plastikverpackungen. Zum einen, um das Obst und Gemüse zu schützen. Zum anderen, um die Bio-Produkte auf den ersten Blick von herkömmlich hergestellten Produkten unterscheidbar zu machen.

Europa belegt ein Viertel des weltweiten Plastik-Verbrauchs.

Jährlich verenden etwa 1.000.000 Seevögel und 100.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastik-Müll.

Quellen: 
https://plastikmeer.plasticontrol.de
https://www.careelite.de/plastik-muell-fakten

Ich kaufe meist nur noch Freitags am Bauernmarkt oder bei uns im Hofladen. Einiges habe ich aber auch selbst im Garten. Wenn ich mir doch einmal etwas anderes in den Kopf setzte oder mich im Supermarkt etwas anlacht, dann versuche ich immer das Obst oder Gemüse aus der Selbstbedienung zu nehmen und freue mich darüber die Menge anpassen zu können und gleichzeitig keinen Müll zu produzieren. Wie sieht es bei euch aus?

nachhaltige Grüße,
eure Sophie