Neulich habe ich einen sehr spannenden Text gelesen, indem es darum ging, dass man nur noch Produkte herstellen sollte, die entweder recycelbar oder kompostierbar sind.

Ich finde diesen Denkansatz sehr gelungen und hoffe, dass dieser schon bald die großen Unternehmen und Produktionen erreicht. Noch sind wir Meilenweit entfernt, wobei es schon viele kleine Schritte in die richtige Richtung gibt.

Recyceln
[erneut als Rohstoff einsetzen, wiederaufbereiten, wiederverwerten]

Was wir tun können ist mitdenken beim Einkaufen und den dennoch anfallenden Müll sorgfältig zu trennen – um danach dessen Rohstoffe wiederaufbereiten und wiederverwenden zu können.

Through Back

Ich kann mich noch erinnern als Kind und Jugendliche habe ich es gehasst. Mülltrennen war die größte Strafe für mich. Mein Papa war sehr sorgfältig und hat alles ganz genau getrennt. Sogar das Plastikfeld vom Kuvert musste man vom restlichen Papier trennen. Am schlimmsten fand ich es, wenn mein Mistkübel ausgeräumt wurde. Sowas ist in diesem Alter, oder eigentlich generell, doch sehr privat. Dann machte ich es doch lieber selber, aber etwas gröber als der Papa und ich ließ so einiges im Restmüll verschwinden.
Wieso? Nicht mit böser Absicht, aber vielleicht einfach deswegen, weil mir der Weitblick fehlt. Hätte ich damals schon gewusst was nur ein einziges Plastiksackerl einer Meeresschildkröte antun kann, hätte ich vermutlich doch viel vorsichtiger gehandelt.

Mein Tipp: Den Kindern bewusst machen, wieso man den Müll trennt und was die Folgen sind, wenn man es nicht tut! 

Wusstest du?

Tetrapacks – sogenannte Verbundstoffe – werden in Wien in der Ökobox gesammelt. An festgelegten Tagen – rund alle zwei Wochen – können die mit den Tetrapacks gefüllten Ökoboxen vor der Haustür für die Abholung bereitgestellt werden. Die Tetrapacks aus Wien werden in einem Betrieb in der Steiermark zur weiteren Verwertung aufbereitet. In einem Wasserbad, dem sogenannten Pulper, wird die Zellulose durch ständiges Rühren vom Polyethylen und Aluminium getrennt. Die Zellulose wird anschließend zu neuem Verpackungskarton recycelt. Aus diesem entstehen Schachteln und Verpackungen – z.B. Pizzakartons – die wieder im Handel eingesetzt werden. Alle restlichen Materialien wie Verschlusskappen, Aluminium und Polyethylen werden thermisch verwertet. „ [Quelle: http://www.wenigermist.at/richtig-muell-trennen]
Für alle anderen Bundesländer gilt:
Getränkekartons werden seit Jänner 2016 bundesweit – mit Ausnahme der Stadt Wien – in der Gelben Tonne und im Gelben Sack anstatt über die Öko-Box gesammelt. Am umweltgerechten Recycling hat sich nichts geändert, aus den gesammelten Getränkekartons entsteht auch weiterhin neuer Karton.“ [Quelle: oekobox.at]

Kunststoff als Energielieferant: Kunststoffe als Erdölprodukte sind wertvolle Energieträger. Vermengte und verunreinigte Kunststoffverpackungen werden zerkleinert, aufbereitet und zur Energieerzeugung in industriellen Anlagen genutzt. Sie ersetzen so Kohle, Erdöl oder Erdgas: Der Heizwert von einem Kilogramm Kunststoff entspricht in etwa dem von einem Liter Heizöl.  In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Kärnten werden kleinteilige Kunststoffverpackungen gemeinsam mit dem Restmüll gesammelt und in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Dadurch wird Energie erzeugt, mit der kommunale Einrichtungen und Fernwärmenetze versorgt werden. [Quelle: http://www.ara.at/d/konsumenten/recycling/kunststoffverpackung.html]

Papier kann den Kreislauf von Produktion und Verwertung mehrmals durchlaufen. Allerdings führt jede Recyclingstufe zu einer Abnützung. Im Durchschnitt können Fasern etwa sechsmal im Recycling eingesetzt werden, ehe sie schließlich gemeinsam mit Verunreinigungen und Farbresten als sogenanntes „Reject” aus dem Produktionsprozess ausgeschieden werden.“ [Quelle: http://www.ara.at/d/konsumenten/recycling/papierverpackungen.html%5D

“ […] die getrennte Sammlung von Weiß- und Buntglas macht Sinn. Denn bereits eine grüne Flasche reicht aus, um 500 kg Weißglas grünlich einzufärben und damit unbrauchbar zu machen.“ [Quelle: http://www.ara.at/d/konsumenten/recycling/glasverpackungen.html]


 

Also denkt an mich bei dem nächsten Mülltrennen,
eure Sophie