Vergangenes Wochenende stand mein Sohn zum ersten Mal auf einem Snowboard. Er wird im April 2 Jahre alt, aber wie heißt es so schön? Früh übt sich!

Wenn ich sage, er stand auf einem Snowboard, klingt das möglicherweise etwas übertrieben. Genauer gesagt habe ich Ihm ein Babysnowboard gebastelt und wir sind damit etwas herumgerutscht. Wie man ein Babysnowboard selber macht, werde ich euch aber später noch genauer erklären!

 

_DSC1089
Wurzeralm in Oberösterreich 

 

Unser Tag am Berg

Früh am Morgen, nach einem ausgiebigem Frühstück, ging es nach Spital am Pyhrn zum Skigebiet Wurzeralm. Warm angezogen fuhren wir dann mit der Standseilbahn den Berg hinauf und ab ging es in den Kids Park.

Und schon war der Moment gekommen. Mein Sohn stand zum ersten Mal auf einem Snowboard und rutschte ein wenig herum. Natürlich haben wir ihn immer gut gehalten und sind nur ein klein wenig im flachen Teil herumgerutscht. Viele meinen es sei zu bald, oder „man soll doch mit Skifahren anfangen“. Aber ganz ehrlich? Ich fahre selbst Snowboard und könnte Ihm Skifahren gar nicht beibringen. Zu dem wollen die Kinder doch auch das tun, was die Eltern oder Erwachsenen tun. In unserem Fall ist es Snowboarden. Versuche einem Kleinkind zu erklären, warum es Skifahren muss, obwohl Mama, Papa und Co. snowboarden …
Und zum Thema „das ist doch viel zu früh“:
Es soll Spaß machen, wir verbringen Zeit an der frischen Luft, spielen im Schnee und machen gemeinsam etwas. Es werden keine Höchstleistungen erwartet, sondern ein langsames Herantasten. Mit Snowboarden hat das praktisch noch recht wenig zu tun, wobei ich mir sicher bin, dass es auch von Nutzen ist in Bezug auf die körperliche Entwicklung wie Gleichgewichtssinn usw.

Hier ein paar Eindrücke vom ersten Tag auf der Piste:

 

DIY Babysnowboard

Ein neues Snowboard für meinen Sohn zu kaufen, fand ich noch zu früh. Deswegen musste ich mir etwas einfallen lassen. Denn auch weder gebraucht zu kaufen noch zum Ausleihen gab es so ein kleines Snowboard. Also kramte ich mein altes Skateboard heraus, demontierte die Räder und schwups war es ein Snowboard.

Als Bindung diente uns ein breites Gummiband, welches wir mit einem Tacker am Board fixierten. Dazu haben wir den Kleinen einfach mal hinaufgestellt mit seinen Winterstiefeln um zu sehen wo er steht und wie breit die Füße sind um die Gummibänder perfekt zu positionieren und zuschneiden zu können. Am Anfang des Boards haben wir außerdem noch einen Metalring montiert, damit man mit einer Leine das Board nachziehen kann. Das haben wir zwar beim ersten Mal noch nicht gebraucht ist aber sicherlich ganz praktisch.

 

28233433_10208604637432871_1232703246_n.jpg
Sogar in die Zeitung haben es seine ersten Schwünge auf unserem DIY Babysnowboard geschafft!

 

Der Vorteil bei einem Skateboard ist, dass die Oberfläche auf der man steht sehr rau ist und dadurch auch die Kids guten Halt finden. Außerdem ist die Unterseite in der Regel sehr glatt, wodurch keine weitere Bearbeitung notwendig ist aber das Board gut auf dem Schnee gleitet.

Sobald die Kids etwas Übung haben, gut oben stehen und ohne Sicherung rutschen können, wird es dann Zeit sich ein echtes Snowboard zu besorgen, damit man mit den ersten Schwüngen starten kann.

Wir wünschen viel Spaß beim Boarden,

eure Sophie

 

_DSC1071
Der kleine Snowboarder am Zauberteppich mit Mama