„So wie Elisabeth mit diesen Schicksalsschlägen umgeht und sich aufopfernd um ihre Familie kümmert, insbesondere um ihren kranken Sohn, ist bewundernswert.“ Ihre ganze Geschichte darf ich euch heute erzählen ….

„Elisabeth ist immer freundlich, hilfsbereit, gütig und ist einer der liebenswertesten Menschen die ich kenne. Sie hat vom Leben so viele Hürden auferlegt bekommen und bewahrt sich trotzdem ihre positive Einstellung durch alle Phasen der Verzweiflung und sämtliche Tiefs. Von ihr könnten wir alle noch viel lernen.“, schrieb Nicole, die Elisabeth und ihre Familie bei Freude schenken³ beworben hat.

Die 4-köpfige Familie Raml, bestehend aus Mama Elisabeth, Papa Rene und den Söhnen Marius und Luis (geb. jeweils im August 2013 und 2015), lebt in Neuzeug im schönen Oberösterreich. Irgendwie zieht sich aber eine hartnäckige Pechsträhne durch ihr Leben. Alles begann vor vielen Jahren als Elisabeth als Kind einen Schlaganfall erlitt. Seither lebt sie mit einer Hemi-Spastik.

„Ich hab meine Beeinträchtigung  seit mehr als 20 Jahren und komme mittlerweile gut zurecht. Betroffen ist meine linke Korperhälfte, vor allem mein Arm und auch das Bein. Feinmotorisch kann ich meine Hand gar nicht nutzen, da diese so gut wie immer verkrampft ist. Seit den Kindern mach ich keine Therapien mehr. Mir fehlt leider die Zeit dazu. Durch die vielen  Krankenhaus Aufenthalte mit Marius war das irgendwann nicht mehr zu vereinbaren. Davon abgesehen, dass wir uns die Therapien die die Krankenkassen nicht zahlen sowieso nicht leisten können. …“ erzählt Mama Elisabeth.

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Als Elisabeth zu Marius schwanger war wurde das junge Paar auf eine harte Probe gestellt. Bei einer Kontrolle in der 18. Schwangerschaftswoche fiel eine Unregelmäßigkeit auf. Sie wurden von A nach B geschickt und sogar zur Abtreibung wurde ihnen geraten. Aber diese Option zogen sie keine Sekunde in Betracht. Es war ein harter Weg der von vielen Ängsten geprägt wurde. Schließlich aber durfte sie ihren Sohn bei den barmherzigen Brüdern in Linz entbinden. 

Da Marius sich währen der Schwangerschaft einen Nierenschaden zuzog standen schon in den ersten Lebenswochen 4 medizinische Eingriffe am Programm. Den ersten Monat verbrachte die junge Familie somit im Krankenhaus. Er bekam einen Harnröhren Katheter, dann einen Katheter über die Bauchdecke – doch die Werte wurden immer schlechter. Wieder wurde ein Katheter in die Harnröhre gesetzt, dann wurde die Harnröhre direkt nach außen abgeleitet und man hoffte auf Besserung. Die Schläuche rutschten immer wieder raus und es folgte eine Harnröhrenklappenschlitzung. Dann rutschte auch noch der Bauchdeckenkatheter raus …
Irgendwann wurde es besser, die Schläuche kamen weg und er bekam ein Nasse Stoma. Ständige Kontrollen, Blutabnahmen, stationäre Aufenthalte gehörten in diesen Jahren zum traurigen Alltag.

„Einmal musst er sogar sediert werden damit wir kathetern konnten, er hat sich so verzweifelt gewehrt. Das war furchtbar! Das schlimmste als Mutter oder Vater ist, sein Kind in so einem Fall (beim Kathetern oder bei den ständigen Blutabnahmen) auch noch fest halten zu müssen, obwohl es einen verzweifelt um Hilfe bittet…immer wieder.“ erinnert sich Elisabeth. „Es war eine furchtbare Zeit für meinen kleinen Schatz. Und trotz allem ist er der lebensfroheste kleine Kerl den ich kenne – mein Sonnenschein!“

Marius würgt später als Kind sehr oft und bekommt kaum Essen hinunter, was ebenfalls von den Nieren verursacht wurde. Lange ernährte er sich ausschließlich von Flaschennahrung, da alles andere wieder heraus kam. Außer der Option einer Sonde kam von den Ärzten wenig Rat und Hilfe.

In der Zwischenzeit, nach etlichen Arzt- und Krankenhausbesuchen und einigen Operationen leidet er nicht nur an einer chronischen Niereninsuffizienz, sondern ist für sein Alter auch viel zu klein und zu leicht.

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Mama Elisabeth klärt auf: „Also Marius geht es mittlerweile eigentlich ganz gut. Das mit dem Spucken ist zum Glück kein wirkliches Thema mehr, aber ein Essverhalten ist dennoch nicht viel besser. Davon hat er leider eine Gedeihstörung entwickelt und ist weit unter der 3er Perzentile (unterste Richtwerte für Größe und Gewicht seinem Alter entsprechend). Er ist hier mittlerweile gleich auf mit seinem 2 Jahre jüngeren Bruder. Leider mussten wir deshalb beginnen Wachstumshormonen zu spritzen, was für ihn halt alles andere als schön ist! Und klar, auch seine Niereninsuffizienz wird immer bleiben. Vermutlich wird hier auch mal eine Transplantation ein Thema  werden.“

Elisabeth und Rene versuchen eine Balance zu finden, damit Marius eine richtige Kindheit haben kann. Seit Jahren ist ihre Situation unverändert und sie versuchen jeden Tag aufs neue mit der Erkrankung zu „jonglieren“. Themen wie sein Essverhalten, seine Nieren und seine Blase sind täglich präsent und werden es vermutlich auch in Zukunft bleiben!

Aber ihre Pechsträhne will nicht abreißen. Vor 2 Jahren stürzte Papa Rene, am Weg nach Hause von einem Freund, 20 Meter in die Tiefe und schlug mit dem Gesicht auf einen Felsen auf. Wie durch ein Wunder konnte er sich schwer verletzt nach Hause schleppen. Sämtliche Knochen im Gesicht waren zertrümmert, die Rippen geprellt und Flüssigkeit in der Lunge. Er lag 10 Tage auf der Intensivstation und hat seither 10 Metallplatten und 32 Schrauben im Gesicht. Sämtliche Zähne mussten gezogen werden und es wurden neue eingesetzt, was hohe Kosten mit sich trug. Seither ist Rene zu Hause und die finanzielle Situation der jungen Familie nicht leichter ….

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Trotz der vielen Schicksalsschläge bleiben sie optimistisch und gut gelaunt! [Foto by: Sabine Kneidinger – http://www.familiengeschichten.photo]

Gemeinsam können wir helfen!

Hat euch die Geschichte von der kleinen Familie aus Oberösterreich auch so gepackt wie mich? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam Mama Elisabeth, Papa Rene und den beiden Jungs Marius und Luis (August 2013 und 2015) ein Lächeln ins Gesicht zaubern könnten!

Beim Charity Projekt Freude schenken hoch 3 geht es darum, zu zeigen, wie einfach es ist jemandem zu helfen. Auch mit einer Kleinigkeit kann man Freude schenken. Beim nächsten Einkauf dankbar sein für seine Situation und ein, zwei Produkte mehr kaufen und diese spenden. Wenn das Geld knapp ist, spart man als erstes bei den Luxus Artikel. Dinge die nicht lebensnotwendig sind, aber uns gut tun. (Ein paar Inspirationen für die vier findet ihr weiter unten)

Ab sofort könnt ihr eure Sachspenden (natürlich auch Gutscheine oder Dienstleistungen) an die unten stehende Adresse schicken. Vergesst bitte nicht den Betreff Elisabeth ist eine Heldin. Hinterlasst gerne auch ein paar persönliche Worte, ein Foto oder kurzen Brief von euch. Eure Pakete werde ich persönlich übergeben und ich freue mich auf eure tatkräftige Unterstützung!

PS: Auch Firmen können sich gerne als Sponsor am Charity Projekt Freude schenken³ beteiligen. Dazu bitte an Sophie Hauser (kinderlachen.elternsachen@gmx.at) wenden!

Sophie Hauser
Betreff: Elisabeth ist eine Heldin
Krift 22
4550 Kremsmünster

Geldspenden bitte an folgendes Konto:
Elisabeth ist eine Heldin
AT84 2032 0327 0448 1814
ASPKAT2LXXX
(Sparkasse)

Falls ihr euch nun fragt, mit was ihr die Familie Raml konkret glücklich machen könnt, was sie sich schon lange wünschen und welche kleinen Aufmerksamkeiten ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern würden, dann habe ich ein paar Vorschläge für euch:

Wunschliste von Familie Raml

Marius liebt Nutella, Schoko-Dany-Sahne und Vanille-Schafmilch Joghurt – das sind auch die einzigen Dinge die er immer isst. Ninjago und Pokemon sind seine Lieblingsserien und er liebt es Lego zu spielen.

Luis isst hingegen immer und alles, vorallem Schokolade. Er hat ganz lustige Vorlieben wie zum Beispiel Rasenmäher, Glocken, Züge und Waschmaschinen.

Die beiden tragen zur Zeit Kleidergröße 104/110 und streiten sich gerne mal um Papas Tablet. Achja und am liebsten trinken die zwei Schoko-Fans „Siggi“ Kakao.

Papa Rene ist riesiger Juventus Fan und liebt es Dart zu spielen. Ja und die liebe Elisabeth ließt sehr gerne, da dies auch damals – nach ihrem Schlaganfall – das einzige war was sie tun konnte bis sie wieder laufen konnte. Die zweifache Mama bildet sich auch gerne weiter und versucht gerade italienisch zu lernen, denn die beiden sind sehr große Italien Fans! Sie würde gerne mal wieder Shoppen gehen oder zum Friseur, denn sie würde gerne ihre Haare spenden! Wenn Zeit bleibt macht sie zu Hause Yoga. Für den Besuch eines richtigen Kurses fehlt ihr das nötige Kleingeld, so trainiert sie, soweit es körperlich möglich ist, mit Hilfe von YouTube Videos.

Außerdem versucht Mama Elisabeth im Direktvertrieb der Marke Reinzeit ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Wer also in der Nähe wohnt und gerne mal Gastgeber wäre oder etwas bestellen möchte kann sich gerne melden!

Ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam, viele Wünsche erfüllen zu können!
eure Sophie 

PS: Die beiden Fotografinnen Kerstin und Sabine von Familieng´schichtn haben unseren 3 Familien von Freude schenken³ je ein Fotoshooting inklusive Fotos geschenkt. Vielen Dank dafür!

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Familie Raml aus Neuzeug am Weg ins wohlverdiente Glück! [Foto by: Sabine Kneidinger – http://www.familiengeschichten.photo]